{Rezension} Sapphique - Fliehen heißt leben von Catherine Fisher



2. und letzter Band der Reihe

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

Verlag: Penhaligon Verlag

ISBN: 978-3764530815

Originaltitel: Sapphique (02)

1. Band: Incarceron - Fliehen heißt sterben
2. Band: Sapphique - Fliehen heißt leben





Finn ist nun unter den Sternen angekommen, aber trotzdem sind sie so weit entfernt und er hat sein Gefängnis nur gegen den goldenen Käfig getauscht, den auch Claudia bewohnt.

Das Portal in Gefängnis wurde, durch die Flucht des Hüters nach Incarceron, zerstört. Auch nach 2 Monaten sind sie nicht weiter gekommen. Finn kann an nichts anderes denken als an seine Freunde, die er im Gefängnis zurücklassen musste.

Ihnen geht es ebenso, doch sind ihre Gedanken nicht von Sehnsucht nach Finn erfüllt, sondern mit Rachegefühlen. Sie glauben Finn hätte sie zurückgelassen und vergessen. Attia und Keiro sind auf der Suche nach einem anderen Ausweg aus dem Gefängnis und sie glauben ihn gefunden zu haben. Der Handschuh von Sapphique.

Während ihrer Suche nach einem Ausweg, denkt auch Finn über Flucht nach, denn er muss nun beweisen, dass er der wahre Prinz Giles ist. Aber wie soll er das schaffen, wenn er sich doch an nichts erinnern kann. Wie soll er kämpfen wenn niemand ihm glaubt und wenn selbst Claudia zu zweifeln scheint?

Was passiert, wenn der Moment an dem alle an der Wahrheit zweifeln, der erste Moment ist, an dem man sich über seine eigene Identität im Klaren ist?

Ein wenig war ich enttäuscht, dass Attia nun die Hauptperson im Gefängnis ist, da ich sie nicht sonderlich sympathisch fand. Aber nach und nach hat es sich gebessert und es ist auch wieder spannender geworden. Trotzdem sind mir die Szenen von Ausserhalb dieses Mal lieber, als die im Gefängnis. Sie sind von einer Spannung durchzogen, die durch die Intrigen der Königin noch verstärkt werden.

Man fiebert mit allen Charakteren mit, da jeder mit dem Ende konfrontiert wird. Nur gehen alle anders damit um. Jeder sucht sich seinen eigenen Weg um dem vermeintlichen Ende zu entkommen.

Wie auch im ersten Teil fliegen die Seiten nur so dahin. Plötzlich sind schon wieder 40 Seiten gelesen und man hat die Zeit vergessen. Durch den Wechsel der Sichten, wird es nie langweilig. Diesmal wird die Geschichte aus mehr Sichten erzählt als im ersten Teil. 

Diesmal sind es:

  • Claudia
  • Finn
  • Jared
  • Attia
  • Keiro

Attias Sicht ist wird häufiger genutzt, als die von Keiro, da er auch in diesem Teil eher auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und die Geschichte nicht in eine positive Richtung wenden kann.

Das Ende des Buches hat mich so gefangen genommen, dass ich gar nicht so schnell lesen konnte wie ich wollte. Vermutlich muss ich es bald nochmal lesen um wirklich alles mitzukriegen, da ich das Ende nur noch verschlungen habe und die Geschichte in mich aufgenommen habe, wie Incarceron es mit seinen Insassen tut.

Kann ich euch das Buch empfehlen? Lasst mich nachdenken… . JA!!! Oh Gott war das Buch toll. Anfangs war ich skeptisch, aber es wurde immer besser. Wobei ich mir noch ein weiteres Kapitel gewünscht hätte ;)
Aber lest das Buch unbedingt. Ihr werdet es nicht bereuen.








Kommentare:

  1. Ich fand Teil 1 ja schon super. Teil 2 muss ich auc noch lesen.
    Wieso ist denn Attia Hauptperson und nicht Keiro? Keiro kennen wir doch immerhin schon länger und er hatte einen größeren Teil in Band 1. Seltsam.

    Lg Anna
    www.the-anna-diaries.de

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    1. Wenn ich das wüsste. Das einzige was ich mir vorstellen kann ist, um der Geschichte noch einen Hauch Hoffnung und Glauben zu geben, denn Keiro ist ja schon recht negativ eingestellt.
      Aber sonst habe ich auch keine Erklärung. :S

      Liebe Grüße
      Suselpi

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