{Rezension} Alytenfluch von Regina Meißner





Einzelband

Format: Kindle Edition

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 510 Seiten

Verlag: Impress








6 Wochen. 6 lange Wochen soll Lyra bei ihrer Großmutter in Schottland verbringen. Sie fühlt sich von ihren Eltern abgeschoben und bringt dies auch deutlich zum Ausdruck.

Doch als sie in Schottland ankommt, erlebt sie die erste Überraschung. Sie wird von der Sonne begrüßt, die sie dort nicht erwartet hätte. Der Wohnraum den sie sich mit ihrer Großmutter nun teilen soll ist nicht besonders groß, aber sie hat sich Mühe gegeben Lyra das größtmögliche Maß an Privatsphäre zu gönnen. Doch Lyra muss recht schnell merken, dass es ihr nicht gegönnt wird sich für die nächsten Wochen mit einem guten Buch zurückzuziehen. Genau wie ihre Eltern es geplant haben soll sie unter Gleichaltrige gebracht werden um so aus ihren Schneckenhaus gelockt zu werden. Doch noch ein letztes Mal soll sie es schaffen mit ihren Gedanken in den Wald zu fliehen. Sie versprach ihrer Großmutter pünktlich zurück zu sein, doch als sie nach einem Nickerchen im Wald wieder erwacht gießt es in Strömen und sie findet den Weg zurück nicht mehr.

So beginnt ihr neues Leben. Ein Leben von dem sie nicht wusste, dass es für sie bestimmt ist und von dem sie nicht weiß ob sie es führen möchte.

Ich war wirklich gespannt auf das Buch, da die Autorin mich mit ihrem Debütroman „Ivory – Von Schatten verführt“ schon überzeugen konnte. So bin ich mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Am Schreibstil erkannte man sofort die Autorin wieder und ihre Einleitung hat auch hier wieder Lust auf mehr gemacht.

Lyra ist eine sehr ruhige Protagonistin. Für mich eine der ersten, die Bücher genauso liebt wie ihre Leser, was sie für mich schon sehr sympathisch gemacht hat. Sie verändert sich im Laufe der Geschichte kaum, und legt doch eine gewisse Tiefe an den Tag. Ich habe mit ihr mitgefiebert und hätte ihr manchmal am liebsten den Rücken gestärkt. Jared, unser männlicher Protagonist, der nicht versucht durch eine düstere Bad Boy-Aura zu überzeugen, ergänzt Lyra so wunderbar. Er setzt alle Hebel in Bewegung um sein Leben mit ihr teilen zu können und gibt auch nicht auf, wenn Lyra kein Licht am Ende des Tunnels sieht. Seine Liebe zu ihr ist so stark, dass man das Gefühl hat sie könne alles überstehen. Wer wünscht sich so etwas nicht?
Die Geschichte baut auf einer wunderbaren Idee auf und wird durch die gelungene Umsetzung zu einem wirklich Highlight. Das Buch war wirklich durchgehend spannend, wobei ich manchmal einfach nur über manche Charaktere schimpfen musste. Ich habe mich fast persönlich angegriffen gefühlt, wenn es gegen Lyra ging.

Lyra ist eine starke Protagonistin, die aber auch ihre Schwächen nicht verbirgt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit vielem so hätte umgehen können wie sie. Die Idee des Buches war für mich etwas Neues und spannendes, wodurch ich das Buch am liebsten nie aus der Hand gelegt hätte. Ich kann euch das Buch nur empfehlen. Mir sind die Personen wirklich ans Herz gewachsen!





Kommentare:

  1. Hallo :-)

    Bin gerade auf deine tolle Rezi Aufmerksam geworden. Das Buch steht schon lange auf meiner WuLi :-) Nun will ich es unbedingt haben :-) Dankeschön für deine tolle Rezi. Dein Blog gefällt mir richtig gut, bin nun auch Leserin bei dir :-) Vielleicht magst du mal bei mir vorbeischauen? Würde mich freuen!
    http://linejasmin.blogspot.de/

    Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht dir,
    Line :)

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    1. Oh danke :)

      Ich kann dir das Buch wirklich nur empfehlen. Es war einfach nur klasse!

      Muss nachher gleich mal vorbeischauen ;)

      Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr
      Suselpi

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