{Rezension} Gated - Die letzten 12 Tage von Amy Christine Parker



1. Band der Trilogie

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag

ISBN: 978-3423760980

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Originaltitel: Gated








Lyla lebt seit sie ein Kind ist in einer kleinen Gemeinschaft, die sich von der Bosheit der Gesellschaft lossagt und auserwählt wurde den nahenden Weltuntergang zu überleben.

Nachdem Karen, Lylas Schwester auf dem Vorgarten entführt wurde, durfte sie das Haus nicht mehr verlassen, da ihre Mutter Angst hatte auch ihre zweite Tochter zu verlieren. Als dann eines Tages Pioneer vor ihrer Tür steht, nehmen sie ihn nach anfänglicher Skepsis mit offenen Armen in ihre Familie auf. Er eröffnet ihnen seine Idee meiner Gemeinschaft und erzählt ihnen von seinen Visionen die den Weltuntergang ankündigen und versichert ihnen, dass sie auserwählt sind diesen zu überleben. Sie müssten sich nur ihrer Gemeinschaft anschliessen und in ihre Siedlung ziehen. Nach dem großen Verlust den sie erlitten haben, nahmen sie die Möglichkeit, dem Bösen zu entfliehen, dankend an.

Als sie nach einiger Zeit in die Siedlung ziehen, beginnt für Lyla endlich wieder ihre Kindheit. Sie kann mit anderen Kindern spielen, ohne dass ihre Mutter Angst haben muss, dass ihr etwas passiert. In ihrem neuen Zuhause treffen sie auf weitere Familien die der Welt entfliehen wollten und in dieser Gemeinschaft eine neue Zuflucht finden wollten.

Dort lernt Lyla will kennen. Ihren besten Freund, der sie durch die Jahre begleiten und immer für sie da sein soll.

Zu dem Zeitpunkt, als ich das Buch bekommen habe, wurde es schon begeistert von anderen Lesern aufgenommen, daher war ich sehr gespannt auf das Buch. Allerdings war ich zu Beginn etwas enttäuscht, weil es eine Weile gedauert hat, bis es für mich spannend wurde. Aber nach und nach  konnte mich das Buch immer mehr fesseln. Und zum Schluss habe ich die letzte Hälfte in einem Rutsch verschlungen.

Zu Beginn wirkt Lyla wie eine sehr harmoniebedürftige, aber auch schwache Protagonistin. Sie weigert sich eine Waffe zu verwenden und trifft dadurch die gesetzten Ziele nicht. Zwar machen sich ihre Freunde und auch Pioneer anfangs über sie lustig, machen ihr aber auch klar, dass sie so die Menschen die sie liebt niemals beschützen kann. Im Laufe der Geschichte zeigt sie aber eine Stärke, die man ihr gar nicht zugetraut hätte. Sie selbst erkennt diese Stärke auch erst sehr spät, wodurch sie für mich noch sympathischer wirkte, da sie nicht sonderlich selbstverliebt ist.

Der Gedanke dieser Geschichte war für mich sehr interessant, denn man hört immer nur von irgendwelchen Sekten aus Amerika, aber nun einmal mittendrin zu sein und zu erfahren wie sich die Anhänger fühlen war sehr spannend. Recht schnell hatte ich das Gefühl, dass es sich bei dieser Siedlung um eine Sekte handelt, denn niemand außer Pioneer hatte etwas zu sagen. Wie überzeugend manche Menschen sein können, haben wir ja in der Geschichte öfters erlebt, daher kann ich nun natürlich für mich behaupten, dass ich niemals so fanatisch reagieren und einem einzigen Mann folgen würde, aber das haben sich vermutlich viele vorgenommen und sind gescheitert. Es kommt vermutlich immer auf die Situation an. Lyla ist mir im Laufe dieser Geschichte einfach stark ans Herz gewachsen, weil sie auf ihr Herz gehört hat und sich für ihre Freunde eingesetzt hat, auch wenn sie es manchmal nicht verdient haben.

Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen! Nach einigen Anlaufschwierigkeiten war ich komplett gefesselt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Lyla ist eine wirklich süße Protagonistin die einem nach und nach immer mehr ans Herz wächst. Die Idee des Buches ist spannend und ich bin wirklich auf den Nachfolger gespannt! Klare Leseempfehlung!





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