{Rezension} Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen von Rick Riordan



2. Band der Reihe

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

Verlag: Carlsen Verlag

ISBN: 978-3551554383

Empfohlenes Alter: 10 - 15 Jahre

Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians - The Sea of Monsters




Nach einem recht ruhigen Schuljahr ist nun der letzte Schultag angebrochen und Percy zählt förmlich die Stunden bis er zurück in Halb-Blood Camp kann. Doch ein Albtraum über seinen Freund Grover reißt ihn aus dem Schlaf. Percy macht sich zwar Sorgen, aber was soll ein böser Traum schon für eine Bedeutung haben.

Beim Frühstück kommt die Sprache auf die baldige Abreise ins Camp und seine Mutter offenbart ihm, dass er vorerst nicht ins Camp fahren kann. Sie verspricht ihm nach der Schule zu erklären was vor sich geht und schickt ihn zur U-Bahn um dort seinen Freund Tyson zu treffen. Tyson ist ein soziales Projekt von Percys Schule, die einem Obdachlosen Bildung bieten wollten. Für beide ist es der letzte Tag des Jahres, aber bei Percys neuem Freund steht noch nicht fest ob er auch im nächsten Jahr noch die Schule besuchen darf. Er ist, trotz eines Körperbaus wie ein Stier, doch recht weichherzig und wirkt eher wie ein verschrecktes Kind. Wodurch er recht schnell in Tränen ausbricht. Trotz allem hält Percy zu seinem Freund und versucht ihn vor den Gemeinheiten seiner Mitschüler zu schützen.

Doch auch dieses Schuljahr soll er nicht ohne Stress in die Ferien gehen.

Ähnlich wie beim Konzept von Harry Potter beginnt der zweite Teil direkt ein Jahr nach dem ersten. In diesem Fall werden halt die Ferien zum Abenteuer.

Nachdem mich der erste Teil schon so begeistern konnte, musste nun endlich mal mit dem nächsten Teil beginnen und wurde nicht enttäuscht. Auch hier wurde ich wieder durch eine spannende Story geleitet, die recht schnell beginnt. Das positive bei Percy Jackson ist für mich immer, dass es keine ewig lange Einleitung gibt, die und in die Geschehnisse führen soll. Schon im ersten Kapitel rennen wir mit Grover zusammen vor einem Monster davon.

Wie der Titel schon vermuten lässt, ist Percy unser Protagonist und somit auch der Ich-Erzähler unserer Geschichte. Dadurch haben wir einen sehr einfachen und jugendlichen Schreibstil, der das lesen stark beschleunigt. Das Buch war viel zu schnell vorbei.

Percy hat in diesem Buch noch keinen großen Wandel durchgemacht. Er ist recht jung und das merkt man ihm noch an. Er ist, trotz seiner Stärke, recht beeinflussbar. Obwohl er von seiner ersten Mission her schon erahnen kann, dass viele Dinge zu schön sind um wahr zu sein, lässt er sich einwickeln und muss sich retten lassen. Manchmal merkt man, dass das eigentliche Publikum jünger sein soll, da sich einige Probleme sehr schnell und einfach lösen lassen. Aber trotz allem finde ich, dass Percy ein sehr gelungener und süßer Protagonist ist.

Trotz einiger Unterschiede zum Film, fand ich dieses Buch klasse. Es ist stimmig und wunderbar ausgearbeitet. Was mir besonders gefällt, ist der Hand zu Mythologie. Immer wieder werden mythologische Wesen und Geschichten aufgegriffen und eingearbeitet. Für mich ist es einfach nur ein Genuss und frischt mein Wissen darüber eindeutig auf. Ich kann es euch nur empfehlen! Ich liebe es!








Kommentare:

  1. Huhu! :)

    Hab gerade deinne Blog entdeckt und finde ihn wirklich super schön! Die Percy Jackson Reihe hab ich leider noch nicht begonnen, obwohl die ersten beiden Bände bei mir subben. :3 Dafür fand ich die Filme wirklich gut. :) Weiterhin viel Spaß mit der Reihe.

    Bunte Herbstgrüße
    Nina

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    1. Danke :)

      Also ich habe mich auch ewig davor gedrückt, aber ich kann dir nur sagen, dass die Bücher besser sind als die Filme :) Obwohl Percy in den Filmen nicht so jung ist ;)

      Liebe Grüße
      Suselpi

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